Ein außergewöhnlicher Job: Talent Managerin in einem Unternehmen mit Ansage

Adrianna über ihre Aufgaben als Talent Managerin und wie außergewöhnlich der Job bei uns sein kann.

7
Minuten Lesezeit

Hi, ich bin Adrianna und Talent Managerin bei Octopus Energy Germany. Ich erzähle Dir, welchen Weg ich gegangen bin, um hier landen zu dürfen. 

Während der Interviews frage ich die Kandidat*innen, wie ihre ideale Arbeitsatmosphäre aussieht. Heute drehe ich den Spieß um und erzähle Dir, wie es bei uns von innen aussieht.


Ein außergewöhnlicher Job mit großer Bedeutung

Bereits in meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit dem Wohlbefinden von Angestellten in meinem Studium “Managing People, Knowledge and Change”. Damals explizit bei Angestellten im Gesundheitswesen. Diese sind ja bekanntlich besonders gestresst. Zu dieser Zeit praktizierte ich auch viel Yoga. Als mir meine Yoga-Lehrerin von ihrer Ausbildung in Nepal erzählte, beschloss ich nach meiner Masterarbeit etwas Verrücktes zu machen. Ich packte meine Sachen, kaufte mir ein One-Way-Ticket und flog nach Nepal. Dort ging ich auf Entdeckungsreise. Schließlich rief es mich dann doch wieder nach Deutschland zurück. Dort stieß ich auf die Stellenausschreibung für eine Stelle bei Octopus Energy Germany. Schnell stellte ich fest, dass dieses Unternehmen etwas anders tickt. Ein bunter Haufen an Leuten aus den verschiedensten Bereichen mit einem gemeinsamen Ziel: eine große grüne Delle in den auf Hochglanz polierten Lack der deutschen Energieriesen zu schlagen. Für mehr Fairness und vor allem mehr Nachhaltigkeit. 

Ich musste auf der Suche nach einer außergewöhnlicher Berufung einmal um die halbe Welt reisen. Am Ende dann, fand ich mein mein kleines Abenteuer hier in München. Ich möchte mit Octopus Energy für ein enkeltaugliches Morgen sorgen. 

Meine Aufgaben als Talent Managerin

Als Talent Managerin bin ich stets auf der Suche nach neuen Talenten für Octopus Energy Germany. Talente? Eigentlich ist das ein Euphemismus für neue Kolleg*innen. Dazu gehören unter anderem das On- und Off-boarding. Onboarding… Off-boarding das klingt sehr neudeutsch. Als mir vorgeschlagen wurde in diese Richtung zu gehen, musste ich erst googlen: 

Diese Begriffe kommen ursprünglich aus der gewerblichen Luftfahrt: Onboarding der Passagiere beschreibt das, was Du gezeigt und gesagt bekommst, sobald Du einchecken willst, um das Flugzeug zu betreten und alles, was an Informationen vor dem Start folgt. Offboarding beinhaltet demnach alles, was Du bei der Landung und dem Verlassen des Flugzeuges lernst. Diese Begriffe wurden von der Wirtschaft übernommen und beschreiben alles was Du lernst, wenn Du neu in einem Unternehmen anfängst, ohne vertieft fachspezifisch zu werden. 

Den Onboarding-Prozess bei OEG durfte ich in meinem ersten Jahr hier komplett neu aufbauen, da das Unternehmen noch in seinen Anfängen steckte. Der Prozess dauert im Moment drei Tage. Neben dem Willkommenheißen und kleinen Spielen zum Kennenlernen erfahren neue Kolleg*innen in den drei Tagen alles, was OEG ausmacht. Wir stehen ihnen beim Einrichten von Geräten und Programmen bei und kümmern uns um alles vertragliche. Sobald alle in ihrem Sitz sitzen und angeschnallt sind, kann die Maschine abheben und die Reise bei uns kann beginnen. 

Neben der Einstellung von Mitarbeiter*innen für alle Bereiche, kümmere ich mich außerdem um die Entwicklung des Personals. Ziel ist es, dass sich hier jede*r wohlfühlt und wir uns als Unternehmen weiterentwickeln. Das ist so wichtig, weil wir so schnell wachsen. 

Adrianna meint: "OEG tickt anders! Während sie auf dem Longboard durchs Office fährt.
Adrianna im Office mit Constantine auf ihrem Longboard

Unverzichtbar bei uns: Eigenverantwortung und Selbstständigkeit

Da wir uns gerade massiv auf Wachstumskurs befinden, entstehen momentan unzählige neue Stellen. Dies bedeutet aber auch, dass es nicht immer Vorgänger*innen gibt, in deren Fuß- oder besser gesagt Tentakelstapfen man tritt. Deshalb benötigt man bei uns ein hohes Maß an Eigeninitiative und Spaß am selbstständigen Erschließen eines Themengebiets. Gleichzeitig erfordert es aber vor allem eine offene Fehlerkultur.

So war das auch bei mir der Fall. Ich war die erste Recruiterin bei Octopus Energy Germany. Als unser Team noch wesentlich kleiner war, haben vor allem der Finanzleiter sowie die Mitgründerin den Großteil des Recruitings übernommen - und all das ganz nebenbei. Es gab damals keine Person, die das Recruiting schon aufgebaut hat und die mir von A bis Z zeigte, was es zu bewältigen gibt. Ich kann mich erinnern, dass ich damals mit vielen Leuten gesprochen habe, um herauszufinden, wo wir stehen und wo die Reise hingehen soll. Doch aus dem Boden gestampft habe ich das aus eigener Kraft sowie der Unterstützung meiner Kolleg*innen. Ich wurde damals ins eiskalte Wasser geworfen, musste immer wieder aus meiner Komfortzone heraus und mich in unbekanntes Terrain begeben. 

Ehrlicherweise war das nicht immer einfach. Ich bin allerdings sehr daran gewachsen und wenn ich überlege, was wir alles im letzten Jahr erreicht haben, dann bin ich schon ein wenig stolz :) . Wir haben beispielsweise die Zahl der Mitarbeiter*innen verdreifacht. Wir haben unsere ersten Entwickler*innen eingestellt und unseren ersten Data Scientist. Teams haben sich verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht. Es mag sein, dass Dir nicht immer jemand den Weg vorgeben wird, Du kannst allerdings auf felsenfesten Support von allen Seiten zählen. Daher freuen wir uns auf Menschen, die gerne Dinge in die Hand nehmen, die keine Scheu haben, sich ins Unbekannte zu begeben und Neues auszuprobieren. 

“We hire for mindset” - mehr als nur ein fancy Spruch

Insgesamt kann ich also sagen, dass ich mit meiner Entscheidung, die Yogamatte gegen meinen Laptop und mein Telefon eingetauscht zu haben, kein bisschen bereue. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir hier von Anfang an entgegengebracht wurde. Unser CEO Andrew Mack sagt in seiner Onboarding-Präsentation für neue Mitarbeiter gerne “We hire for mindset” - eine Aussage, die hier nicht nur gepredigt, sondern tatsächlich gelebt wird. Fachliche Skills kann man erlernen, das richtige Mindset nicht. Dies schafft bei uns eine Arbeitskultur, die geprägt ist von kreativen und schlauen Leuten, die gemeinsam an einem Strang ziehen und auf ein großes Ziel hinarbeiten. Dabei sind unsere Teams zusammengesetzt aus den unterschiedlichsten Leuten mit völlig verschiedenen Hintergründen. Egal ob pinke Haare, Tattoos und Turnschuhe, Jeans und Jackett, oder Hawaii-Hemd und Hosenträger. Oktopusse gibt es in vielen verschiedenen Farben, Formen und Größen und genau das feiern wir.

Übrigens: Wir haben noch immer einige offenen Stellen. Vielleicht hat der Artikel ja Dein Interesse geweckt ;)   


Mit Love & Power

Deine Adrianna


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